Essays über Philosophie und Theologie
Wollen wir wirklich Kinder sein? Sollen wir nach dem Willen Christi wieder auf den Spielplatz zurückkehren? Nein, selbstveständlich sollen wir unseren kritischen Geist bewahren. Das Problem ist:...
Maria ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt. Das auserwählte Volk Träger der Verheißung, Maria wurde Trägerin des Verheißenen, Mutt...
Für die meisten ethischen Ansätze in der Philosophie ist nicht die Liebe, sondern die Gerechtigkeit der tragende Begriff. Die Ethik Kants zeigt, wie schwer es ist, in einer solchen Ethik noch na...
Die Unabhängigkeit unseres Glaubens vom Schlingerkurs der Kirche ist die Frucht der Anerkennung unserer Abhängigkeit vom kirchlichen Lehramt. Unser Seelenfriede hängt ab von Gott, nicht vom Paps...
Liebt uns Gott bedingungslos? Gottes Barmherzigkeit ist unendlich und steht dem größten Verbrecher offen, sobald er bereut und zur Umkehr bereit ist. Er darf mit unerschütterlicher Zuversicht au...
“Jemanden akzeptieren, wie er ist, ist die äußerste Form von Resignation”, schreibt Robert Spaemann. Das klingt provokativ, sind wir doch gewohnt, solche Akzeptanz gerade als Ausdruck der Liebe ...
“Sie haben keine Wurzeln in sich, sondern sind unbeständig,” heißt es in Mk 4,17 über jene, die in Zeiten der Bedrängnis vom Wort Gottes abfallen.
Das Evangelium versteht unter "Fortschrit...
Husserl ist - neben Alexander Pfänder - der Begründer der Phänomenologie. Diese Bewegung zog ab 1902 die besten Köpfe an und führte zu einem hoffnungsvollen Morgenrot in der Philosophie: Max Sch...
Die Gewissensbildung der Gläubigen, die durch die Morallehre der Kirche erreicht werden soll, hat zum Ziel die Fähigkeit, Weizen und Unkraut, richtige und falsche Handlungen möglichst gut zu unt...
In der Schule des hl. Johannes vom Kreuz lernen wir, mit welcher Gesinnung wir auf die Not der Zeit, die Krise der Kirche und überhaupt alles Widrige antworten sollen. Er lehrt uns, das Werk zu ...